Lekki, niepowtarzalny smak

Z tradycją od 1946 roku

1946

Brot direkt aus dem Backofen

Feliks Sowa eröffnet zusammen mit seiner Ehefrau Stanislawa den ersten Bäckereibetrieb in einem Mietshaus in der Pomorska Straße in Bydgoszcz. Die Bäckerei und dann auch die Konditorei werden mit Erfolg bis heute betrieben.

Der Anfang war aber nicht einfach. Die schwierige Gesellschaftsverfassung, der Druck der staatlichen Macht, der Mangel an Rohstoffen und Arbeitern, die stark beschränkte Handwerkerschaft, das waren nur einige Hindernisse, die wir mutig überwinden mussten. Das alles spornte uns jedoch noch mehr zur Arbeit an und führte zu neuen Entwicklungen und Ideen.

1949

Eine bedeutende Herausforderung

Die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg und gleichermaßen der Beginn der kommunistischen Regierung waren sehr ungünstig, um auszuprobieren, auf eigene Rechnung zu arbeiten. Obwohl die Nachfrage wuchs, gab es große Schwierigkeiten mit der Beschaffung von Rohstoffen. "Die Versorgung war damals so schwierig, dass wir das wertvolle Mehl oder den Zucker in einem Geschäft kaufen mussten und solche Einkäufe jedoch stark beschränkt waren. Wir haben unser Bestes gegeben, um die Rohstoffe zu erwerben. Alle haben geholfen: Familie, Freunde und oft ganz fremde aber freundliche Leute. Zehn Geschäfte, in jedem 5 kg, das war schon was." erinnert sich Stanislawa Sowa.

1952

Viele helfende Hände

Die Bäckerei floriert, so dass die Inhaber sich entscheiden, die ersten Mitarbeiter anzustellen. Der eine hilft im Betrieb, der andere bedient im Geschäft. Bald jedoch müssen sich auch sie mit den alltäglichen Pflichten auseinander setzen. In der Firma werden neue Lehrlinge und der erste Geselle angestellt.

Nach 67 Jahren hat Cukiernia Sowa über 550 erfahrene und spezialisierte Mitarbeiter, die mit großem Erfolg den besten Konditoren der Welt Konkurrenz machen.

1962

Schokoladentorte von Sowa

Feliks Sowa erwirbt den Titel Konditoreimeister. Er verwendet traditionelle Familienrezepturen und produziert seine erste, besondere Torte. In dieser Zeit sind sogenannte Firmentorten populär, mit einer großen Menge süßer Schlagsahne. Aber die berufliche Intuition sagt Feliks, dass solche Leckerbissen leicht und einfach sein sollen. Zwieback mit Obstmarmelade vollständig mit dicker Milchschokolade übergossen: das ist ein Treffer ins Schwarze!

1967

Bäcker- die Hoffnung des Volkes

" Wir hatten viel Glück" - erzählt Stanislawa Sowa. Wir haben nur ein kleines Unternehmen geführt. Der Staat hat uns das erlaubt, denn wir, kleine aber dynamische Unternehmer, waren eine strategische Hoffnung. Dadurch waren wir einigermaßen unter Schutz-doch damals wurden private Unternehmen entweder sofort geschlossen oder übernommen. Die Idee war einfach: im Fall einer nationalen Waffengefahr werden die Schäden viel größer und weitgreifender sein, wenn ein großer, zentralisierter Betrieb vernichtet wird. Kleinere Bäckereien, über das ganze Land verteilt, waren viel sicherer. Die Zeit der Spannungen nach dem Krieg hat sich noch sehr lange gehalten und eigentlich gab es nichts Sicheres"- sagt sie.

1973

Lizenz zum Backen

Das Angebot ist jedoch immer noch beschränkt. Nur fünf Kuchensorten und nicht viel mehr Backwaren. Für jeden Krümel waren Bewilligungen erforderlich. Außerdem verursachen begrenzte Rezepturen, dass die heutigen, guten erkennbaren Geschmacksrichtungen damals einfach unmöglich herzustellen waren.

1982

Zweite Generation der süßen Tradition

Adam Sowa, der jüngere Sohn von Feliks und Stanislawa, von den Gerüchen verführt und durch die Mithilfe motiviert, schliesst sich dem Familiengeschäft an. Nach dem Beispiel des Vaters erwirbt er ein Jahr später den Titel " Konditoreimeister". Obwohl er eigentlich Bauwesen lernen wollte, gab ihm die Konditorei den alltäglichen Lebensrhythmus, wie er selbst sagt. Die Arbeit des Bäckers und Konditors braucht Hingebung ohne Rücksicht auf die Uhrzeit, Tag oder Nacht.

1988

Filiale im Familienstil

Ein Kunde nach dem anderen entdeckt mit Zufriedenheit die süßen Neuigkeiten. Goldene Pfannkuchen mit Hauskonfitüren machen Furore! Es wird die Entscheidung getroffen, das erste Geschäft außerhalb der Firma zu eröffnen. Kurz danach sind die Produkte von Sowa in der Gegend von Zbozowy Rynek in Bydgoszcz zu kaufen.

1990

Konditorei und Bäckerei

Adam Sowa errichtet mit seiner Ehefrau eine neue Gesellschaft. Seit dieser Zeit gibt es den offiziellen Firmennamen Konditorei und Bäckerei Adam Sowa. Die Gesellschaft stellt immer mehr Mitarbeiter an und entwickelt immer attraktivere Produkte. Natürlich alles unter dem wachsamen Auge des Meisters.

1991

Kaffee zum Kuchen

Immer noch fehlt ein Platz, wo man ein Stück leckeren Kuchen essen und einen frisch gemahlenen, aromatischen Kaffee trinken kann. Das erste Café von Adam Sowa öffnet in der Dworcowa Straße und wird sofort zu einem beliebten Treffpunkt in Bydgoszcz.

1998

Neuer Betrieb, neue Möglichkeiten

Ende 1977 beginnt der Bau des zweiten, größeren Betriebs. Der wachsende Appetit auf unsere Produkte lässt eigentlich keine Wahl: es fehlt Platz, Ausstattung und es fehlen Mitarbeiter. Nach dem grundlegenden Ausbau wird der moderne Betrieb endlich ein Jahr später eröffnet, und zwar in der Schulz Straße in Bydgoszcz. Heute ist dort der Hauptsitz der Firma.

1999

Punkte für die Marke

Die neuen Produktionskräfte ermöglichen es, weitere Verkaufsstätten zu eröffnen, immer mit der charakteristischen Firmendekoration und dem Ambiente eines stilvollen Cafés. Daklas, Kostka, Krolewska und die originellen Napfkuchen verführen die Bürger von Bydgoszcz und werden zu erkennbaren Symbolen der Marke. Ein Teil der Geschäfte ist in den Einkaufszentren von Bydgoszcz und Torun, eine der besten Marketingentscheidungen der Firma.

2003

Nicht nur mit Süßigkeiten…

Im Herzen der Stadt, in der Mostowa Straße, entsteht der erste Gastronomiebetrieb mit Restaurantausstattung, origineller Speisekarte und einer Weinstube mit einer eigenen Atmosphäre. Der Keller von Sowa bietet eine internationale Küche mit einem klaren polnischen Akzent an. So wird ein neues Kapitel in der Geschichte der Firma aufgeschlagen. Von dieser Zeit an bedeutet Sowa nicht nur köstliche Süßigkeiten, sondern auch ausgesuchte perfekte Geschmacksrichtungen aus allen Gebieten der Welt.

2005

Wir überschreiten die Grenzen

Die Einwohner von Bydgoszcz werden allmählich zum Teil der globalen Kultur und übertragen ihre Traditionen nach Europa. Unsere Backwaren sind für sie ein unschätzbarer Wert. Wir kommen nach London und vier Jahre später nach Berlin. Kurz danach eröffnen wir unser erstes Lokal in Warschau. Ein Becher heisser " Kaffee für unterwegs " wird in der Chmielna Straße ein neuer, aktueller Trend in der Hauptstadt.

2006

60 Jahre sind vergangen

Über ein halbes Jahrhundert süße Tradition ist wirklich eine wertvolle Zeit. Das feierliche Begehen dieses Jubiläums haben wir uns verdient. Zahlreiche Gäste zeigen ihre Anerkennung, indem sie Bedürftige unterstützen. Eine schöne Geste und danach ein Fest bis zum Morgen. Kein Mangel an Süßigkeiten und guter Laune.

2007

Magischer Treff

Wir treffen die mutige Entscheidung, der Mostowa Straße ihr Vorkriegsgesicht teilweise zurückzugeben. Das Ergebnis: ein ganz neues Mietshaus mit drei Stockwerken in einer modernen Gestalt mit Jugendstilelementen. Mit dem exklusiven Restaurant, dem Bistro mit eigenem Ambiente, dem Café und einer Diskothek. Heute ist das nicht nur unser Stolz, sondern auch ein anerkanntes und erkennbares Markenzeichen von Bydgoszcz.

2008

Originelle Schokolade

Ein Jahr später nehmen wir noch eine Herausforderung an: die eigene, geschützte Schokoladenmarke, die wirklich nicht viele Unternehmen heute haben. Unsere originelle Rezeptur entsteht in Paris unter der Aufsicht der besten Experten und ist heute ein süßes, behütetes Familiengeheimnis.

2009

Besonderer Kaffee

Die immer größere Popularität des Firmenkaffees inspiriert uns zu einer neuen, bedeutsamen Idee: die Marke eines frischen, aromatischen Kaffees, traditionell in der eigenen Rösterei produziert.

Sowa Kaffee ist eine sorgfältig ausgewählte, hundertprozentige Mischung von edelsten Arabica-Sorten aus den Regionen von Süd-und Zentralamerika, fein im Geschmack mit deutlichem Nachgeschmack von Schokolade, gebackenem Brot, Mandeln und getrocknetem Obst. Eine perfekte Ergänzung zu unseren Kuchen und Desserts.

2010

Zukunft in jungen Händen

Es ist an der Zeit, die Leitung der Geschäfte der nächsten Generation der Familie zu übergeben. Michal und Aleksandra Sowa werden Gesellschafter. Michal spezialisiert sich auf die Organisation und die Verwaltung des Unternehmens. Aleksandra wiederum, zur Zeit Konditormeisterin, leitet die Produktion. Sie hat die Vorliebe für neue, kreative Schöpfungen und für das Reisen geerbt. Sie überwacht die Kreationen der neuen Geschmackskompositionen. Die Zukunft der Firma hängt jetzt auch von ihnen ab.